Über uns
Im Verbund für Geschichte
und Zukunft
Die Zeitschätze Prignitz sind ein regionaler Verbund archäologisch bedeutender Orte in der Prignitz und im angrenzenden Teil Ostprignitz-Ruppin. Ziel ist es, ausgewählte Bodendenkmale gemeinsam zu erforschen, zu schützen und für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Der Verbund ging aus einer gemeinsamen Initiative von Landkreisen, Kommunen und Fachinstitutionen hervor und wird heute vom Landkreis Prignitz getragen.
Mit der Unterzeichnung der Prignitzer Erklärung im Jahr 2009 legten Landräte und Bürgermeister der Landkreise Prignitz und Ostprignitz-Ruppin gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Landesdenkmalpflege den Grundstein für ein einzigartiges Netzwerk. Ziel war es, bedeutende Bodendenkmale gemeinsam zu erforschen, zu schützen und touristisch wie museal zu erschließen.
Zu den sechs zentralen Orten gehören das Großsteingrab von Mellen, das Königsgrab von Seddin, die Burg Lenzen, die mittelalterliche Stadtwüstung von Freyenstein, das Schloss Meyenburg und das Schlachtfeld von Wittstock (1636). Gemeinsam bilden sie ein Zeitfenster in die Vergangenheit – von der Jungsteinzeit über Bronze- und Slawenzeit bis hin zum Spätmittelalter und Dreißigjährigen Krieg.
Besonders die kontinuierlichen Ausgrabungen in Seddin, die seit dem Jahr 2000 jedes Jahr neue Funde ans Licht bringen, zeigen, wie lebendig Archäologie sein kann. Auch in Freyenstein begann um 2000 eine Erfolgsgeschichte: Geomagnetische Untersuchungen führten zur Entstehung eines Archäologischen Parks, der heute beispielhaft für nachhaltige Vermittlung archäologischer Forschung steht.
Über die letzten zwei Jahrzehnte hat sich aus dieser Initiative ein starkes Netzwerk entwickelt: Museen, Universitäten, Ehrenamtliche, Kommunen und der Tourismusverband Prignitz arbeiten Hand in Hand daran, das kulturelle Erbe der Region zu bewahren und lebendig zu vermitteln. Unterstützt vom Förderkreis Prignitz, der insbesondere die Kinder- und Jugendarbeit („Junge Archäologen“) fördert, entstehen immer wieder neue Projekte – vom Pavillon in Mellen bis zum Archäologie-Café in Meyenburg. Die Zeitschätze Prignitz leben vom Engagement vieler. Jede Idee, jede helfende Hand und jede Kooperation macht dieses Netzwerk stärker.
Wer Teil der Zeitschätze wird, hilft mit, Geschichte zu bewahren, Neues zu entdecken – und gemeinsam Großartiges zu schaffen.
Geschichte sichtbar machen
Orte verbinden
Menschen beteiligen
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Unsere Vision
Die Zeitschätze Prignitz verbinden sechs archäologische Orte und Korrespondenzstandorte, die mehr als nur stille Zeugen der Vergangenheit sind.
Hier entstehen neue Wege, um Geschichte zu verstehen, zu erleben und weiterzudenken – analog, digital und gemeinschaftlich.
Die Zeitschätze sind ein lebendiges Netzwerk, das Forschung stärkt, Wissen teilt, Teilhabe fördert und die Prignitz als einzigartige Kulturlandschaft überregional sichtbar macht.
Unsere Mission
Wir fördern archäologische Erkenntnisse und machen sie sichtbar – von der Jungsteinzeit bis zum Dreißigjährigen Krieg. Geschichte soll verständlich bleiben: digital und analog, im Gelände wie im Museum, für alle Generationen. Wir vernetzen Orte und bündeln Ressourcen, um die historische Kulturlandschaft der Prignitz zu stärken. Dabei beziehen wir Engagement vor Ort aktiv ein, erhalten Fundstellen, setzen Projekte um und teilen Wissen. Und wir gehen neue Wege in der Vermittlung, damit Archäologie nicht nur bewahrt, sondern erlebt und in den Alltag integriert werden kann.
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1999 | am 12.10.1999 Fachtagung zum 100. Jahrestag der Freilegung des Königsgrabes von Seddin im BLDAM in Wünsdorf | |
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2000 | Beginn von archäologischen Untersuchungen in Freyenstein und Seddin bis heute | |
2001 – 2003 | Archäologische Untersuchungen an der Burg Lenzen | |
2003 – 2004 2006 | Archäologische Untersuchungen im Schloss Meyenburg 1. Bauabschnitt im Archäologischen Park Freyenstein | |
2007 | Massengrab von 1636 bei Wittstock gefunden; Einweihung des Archäologischen Parks Freyenstein am 04.08.2007; Idee der „Zentralen Archäologischen Orte in der Prignitz“ (ZAO) | |
2008 | Wanderausstellung der ZAO (an alle Standorte) | |
2009 | Unterzeichnung der „Prignitzer Erklärung“ am 28.05.2009 in Freyenstein | |
2011 | 2. Bauabschnitt im Archäologischen Park Freyenstein am 28.05.2011 eröffnet; Einweihung der Aussichts- und Gedenkplattform zur Schlacht bei Wittstock 1636 am 24.09.2011 | |
2015 | 2. Bauabschnitt der Aussichts- und Gedenkplattform zur Schlacht bei Wittstock 1636 am 08.05.2015 eröffnet; 3. Bauabschnitt im Archäologischen Park Freyenstein am 06.06.2015 eröffnet | |
2016 | Umbenennung in „Zeitschätze Prignitz“ und Entwicklung eines Corporate Designs; Erstauflage der Imagebroschüre und Pressereise, 2017 folgt die Messebroschüre; erste Ideen einer gemeinsamen Radtour; das Königsgrab Seddin wird erstes "Grabungsschutzgebiet" im Land Brandenburg | |
2017 | Start von regelmäßigen Treffen der AG „Zeitschätze“ | |
2018 | Auszeichnung im Wettbewerb zur „Stärkung des ländlichen Raums – Region Zukunft 2018“ der IHK Potsdam am 04.07.2018 | |
2019 | Machbarkeitsstudie für ein Besucherzentrum „Fahrstuhl in die Slawenzeit“ in Lenzen; Meyenburger Dreikönigsring als Souvenir erhältlich | |
2022 | 15 Jahre Archäologischer Park Freyenstein; Start der Initiative „Junge Archäologen“; Start der Neuauflage der König Hinz-Performance | |
2023 | Start der Vortragsreihe der Zeitschätze Prignitz; Konzeption eines archäologischen Cafés im Schloss Meyenburg | |
2024 | Machbarkeitsstudie eines Bronzezeit-Kellers im Schloss Wolfshagen; Entwicklung einer Digitalstrategie | |
2025 | Entwicklung des Markenhandbuches und der Projektwebsite; Entwicklung der „Zeitschätze“-Radtour | |
2026 | Veröffentlichung der Projektwebsite; Beginn der Arbeiten am archäologischen Café im Schloss Meyenburg |
Unsere Chronik
Meilensteine unserer Arbeit
Seit über zwei Jahrzehnten wachsen die Zeitschätze Prignitz Schritt für Schritt zu einem starken Arbeitsnetzwerk heran. Was als wissenschaftliche Initiative begann, entwickelte sich zu einem lebendigen Verbund.
Heute verbinden die Zeitschätze Forschung, Ehrenamt, Museen, Kommunen und Tourismus. Neue Vermittlungsformen, digitale Strategien, Bauprojekte und Veranstaltungen zeigen:
Dieses Netzwerk ist in Bewegung – und seine Erfolgsgeschichte schreibt sich weiter.
























